Posts Tagged ‘Zwangskammerunwesen’

Der deutsche Kammerzwang in IHKn und HWKn – die Perversion der fortgesetzten Enteignung

Wednesday, January 6th, 2010

Das deutsche Zwangskammerunwesen ist auch aus seiner Geschichte zu erklären – Inkompetenz, Verschwendungssucht, rechtswidriges Handeln, Selbstbedienung und Großmannsucht in deutschen IHKn und HWKn kommen erschwerend hinzu.

von Dr.-Ing. R. Schilling, Hohen Neuendorf

Zur “Entschuldigung” der durch das Zwangskammerunwesen in Deutschland herrschenden Zustände sollte man bedenken, daß unser Land bedauerlicherweise noch keine so lange demokratische Tradition wie z.B. Frankreich oder England aufweisen kann. Der zivile Ungehorsam muß also hierzulande noch geübt werden. Das wird gerne übersehen.

Wer fürchtet sich vorm Britzelmair?

Thursday, December 4th, 2008

Es scheint, als würden deutsche Zwangskammer-Funktionäre bei Ulrich Britzelmair den Rückwärtsgang einlegen.

Ulrich Britzelmair, Vollblut-Unternehmer aus Sielenbach, hat bis heute keinen neuen Zwangsbeitrags-Bescheid von der Augsburger IHK erhalten – weder für 2006, noch für 2007, noch für das Jahr 2008.

Gepfändet (per Kontenpfändung bei seiner Raiffeisen-Bank) wurden bei ihm in 2007 Zwangsbeiträge bis einschließlich 2005. Vorher hatte die Augsburger IHK vergeblich versucht, Herrn Britzelmair mit Haftandrohungen einzuschüchtern.

Statt zu zahlen, veranstaltete Herr Britzelmair einen riesigen Presse-Wirbel und wies so auf Kammerzwang sowie Selbstbedienungsmentalität, Verschwendungssucht und vermutete Korruption im deutschen Zwangskammerunwesen hin. Nicht nur die hiesige, sondern auch die österreichische Presse berichtete im letzten Jahr von diesem wehrhaften Mann und seinem Kampf gegen das Unrecht.

Kammerjagd im Netz

Wednesday, August 27th, 2008

Mario Simeunovic vom Bund unabhängiger Handwerkerinnen und Handwerker bewertet kammerwatch im Rahmen des BUHEV-eigenen  FREIBRIEFs Nr. 1 2008 und bittet auch kammerwatch-Gründer Frank Lange ums Wort.

Das Internetportal www.kammerwatch.de hat sich einer Idee verschrieben: Dem Kampf gegen die Zwangsmitgliedschaft in den Industrie-, Handels- und Handwerkskammern.

Wo sonst auf der Welt kann man sich folgende Situation vorstellen: Alle selbstständigen Unternehmer, die keine Freiberufler oder Landwirte sind, werden per Gesetz Mitglieder sogenannter Kammern, Körperschaften öffentlichen Rechts, die hoheitliche Aufgaben wahrnehmen, darunter Aus-und Weiterbildung, sowie Standortpolitik und Unternehmensförderung. Allein die IHKs zählen in Deutschland rund 3,6 Millionen Zwangsmitglieder.

Viererbande der Verbände rüstet auf?

Thursday, July 17th, 2008

Der Unternehmer und Kammerzwangkritiker Heinrich Vetter nimmt mit seinem Schreiben an die Wirtschaftswoche Stellung zu ihrem Artikel “Viererbande der Verbände rüstet in Berlin auf” vom 16.07.2008. Wir werden mit Interesse beobachten, ob die Wirtschaftswoche auf dieses Schreiben reagiert und drucken es nachstehend ab.


Viererbande der Verbände rüstet in Berlin auf (Wirtschaftswoche 16. Juli 2008/ Christian Ramthun)

Sehr geehrter Herr Dr. Ramthun,

mit großem Interesse habe ich heute Ihren Bericht “Viererbande der Verbände rüstet in Berlin auf” gelesen.

In diesem Bericht machen Sie folgende Aussage: “Mit den neuen Leistungen scheint auch die Kritik der sogenannten „Kammerjäger“ leiser zu werden, die gegen die Pflichtmitgliedschaft bei den regionalen Industrie- und Handelskammern zu Felde ziehen”.

Miriam Gruß (FDP, MdB): Setzen. Sechs.

Tuesday, April 1st, 2008

Der mit Inhaftierung bedrohte Kammerzwanggegner Ulrich Britzelmair hat die FDP-Politikerin Miriam Gruß auf abgeordnetenwatch.de zum Kammerzwang befragt und uns Frage und Antwort zur Verfügung gestellt. Die FDP scheint in zwei Teile zerfallen zu sein: für die einen ist die liberale Idee nur noch ein Lippenkenntnis, für die anderen sind Freiheit und liberale Idee tatsächlich noch etwas, für das es sich einzusetzen lohnt. Bitte ordnen Sie selbst Miriam Gruß in eine der beiden Kategorien ein. Kammerwatch-Redakteur Frank Lange hat sich die Freiheit genommen, einige Gruß-Ideen direkt im Text zu kommentieren – diese sind farblich blau markiert.